Luxtermin.lu - Stand: Oktober 2025 - Version 1.0
§ 1 Präambel & Anbieterinformationen
§ 2 Begriffsbestimmungen
§ 3 Rolle von Giveoo / Vertragsbeziehungen
§ 4 Geltungsbereich, Rangfolge, Änderungen
§ 5 Registrierung, Konten und Verifizierung
§ 6 Leistungsumfang der Plattform
§ 7 Verfügbarkeit, Wartung und SLA
§ 7a Sicherheit und Business Continuity
§ 8 Pflichten der Dienstleister
§ 9 Pflichten der Kunden
§ 10 Buchung und Vertragsschluss
§ 11 Preise, Zahlungen, Gutscheine
§ 12 Bewertungen, Ranking und Werbung
§ 12a Inhaltsrechte und Nutzungsrechte
§ 12b Datenzugriff und Datennutzung
§ 13 Verbotene Inhalte und Moderation
§ 14 Datenschutz
§ 15 Haftung
§ 16 Laufzeit, Kündigung, Sperrung
§ 17 Recht, Gerichtsstand, ADR
§ 18 Höhere Gewalt
§ 19 Abtretung und Subunternehmer
§ 20 Interne Beschwerdestelle (P2B)
§ 21 Schlussbestimmungen
(1) Die Luxtermin-Plattform wird von der Giveoo SARL-S betrieben, einer Société à Responsabilité Limitée Simplifiée nach luxemburgischem Recht mit Sitz in 1, Place Marie-Paule Molitor Peffer, L-4549 Differdange, Luxemburg, eingetragen im R.C.S. Luxembourg unter B 283741. In diesen AGB wird Giveoo auch „wir" oder „uns" genannt. Unsere Plattform ist unter www.luxtermin.lu erreichbar. Für allgemeine Anfragen stehen wir unter info@luxtermin.lu zur Verfügung.
(2) Luxtermin ist eine digitale Vermittlungs- und Verwaltungsplattform, über die gewerbliche Dienstleister ihre Leistungen, Verfügbarkeiten und Preise präsentieren und Endkunden Termine anfragen und buchen können. Die Plattform richtet sich sowohl an Dienstleister (Business-Nutzer) als auch an Kunden. Medizinische, heilkundliche oder vergleichbare Leistungen sind auf der Plattform nicht zugelassen.
(3) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen regeln die Nutzung der Plattform durch alle Nutzer. Mit der Registrierung, dem Anlegen eines Kontos oder der tatsächlichen Nutzung der Plattform erkennen Sie diese AGB als verbindlich an.
(4) Abweichende Bedingungen von Nutzern finden nur Anwendung, wenn wir ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zustimmen. Individuelle Vereinbarungen zwischen uns und einem Nutzer gehen diesen AGB vor.
(5) Sofern wir neben der deutschen Fassung Übersetzungen dieser AGB bereitstellen, dienen diese ausschließlich der Information. Maßgeblich ist die deutsche Fassung.
(6) Ergänzend zu diesen AGB gelten -- jeweils in ihrer aktuellen Fassung -- unsere Datenschutzerklärung und Cookie-Hinweise, die auf der Website abrufbar sind. Sie regeln insbesondere die Verarbeitung personenbezogener Daten bei Nutzung der Plattform.
1. Giveoo betreibt die Plattform „Luxtermin" als technische Vermittlungs- und Verwaltungsinfrastruktur. Verträge über die angebotenen Dienstleistungen kommen ausschließlich zwischen dem jeweiligen Dienstleister und dem Kunden zustande. Giveoo ist keine Vertragspartei dieser Dienstleistungsverträge und übernimmt keine Gewähr für Inhalt, Durchführung, Qualität, Verfügbarkeit oder Erfolg der von Dienstleistern erbrachten Leistungen.
2. Die Plattform stellt Felder bereit, in denen Dienstleister ihre gesetzlich erforderlichen Informationen vollständig und zutreffend hinterlegen müssen, insbesondere Firmenbezeichnung, Rechtsform, Geschäftsanschrift, Kontaktmöglichkeiten, RCS-/Registerangaben, USt-ID, berufsrechtliche Zulassungen, Leistungs- und Preisangaben sowie Storno-/No-Show-Regeln. Giveoo kann Inhalte oder Angebote vorübergehend sperren, Buchungen ablehnen oder Einträge entfernen, wenn Pflichtangaben fehlen, zweifelhaft sind oder gegen Gesetz, Richtlinien oder Rechte Dritter verstoßen.
3. Wichtig: Medizinische, paramedizinische und heilkundliche Leistungen, die besonderen berufs- oder gesundheitsrechtlichen Regelungen unterliegen (etwa Diagnosen, Therapien, Physiotherapie, Psychotherapie, Telemedizin, Impfungen), sind auf der Plattform nicht zulässig, sofern Giveoo nicht vorab ausdrücklich und schriftlich zugestimmt hat. Die Erhebung oder Verarbeitung von Gesundheitsdaten durch Giveoo ist nicht vorgesehen; etwaige sensible Angaben, die Nutzer gleichwohl über Freitext übermitteln, werden nicht ausgewertet und können gelöscht oder geschwärzt werden.
4. Die Zahlungsabwicklung für Buchungen und Gutscheine erfolgt -- soweit vom Dienstleister angeboten -- über einen von ihm eingebundenen Zahlungsdienstleister (z. B. Stripe oder ein gleichwertiger Anbieter). Endkundengelder fließen in diesem Modell direkt zwischen Kunde und Dienstleister; Giveoo ist nicht „Merchant of Record" und vereinnahmt keine Endkundengelder. Transaktionsentgelte erhebt der Zahlungsdienstleister unmittelbar. Unberührt hiervon bleiben Entgelte, die Dienstleister an Giveoo für Abonnements oder ergänzende Optionen wie SMS-Pakete zahlen. Rückerstattungen, Rückbelastungen und Zahlungsstreitigkeiten werden zwischen Kunde, Dienstleister und dem jeweiligen Zahlungsdienstleister abgewickelt; Giveoo kann technische Workflows bereitstellen, ist jedoch nicht verpflichtet, in Zahlungsstreitigkeiten zu entscheiden.
5. Vor Abschluss einer Buchung zeigt die Plattform klar erkennbar an, welcher Dienstleister Vertragspartner wird, zu welchen Bedingungen (einschließlich etwaiger Storno- und No-Show-Regeln), und welche Preise und Steuern gelten. Vertragsunterlagen des Dienstleisters sowie die maßgeblichen Bedingungen sind für den Kunden abrufbar und werden elektronisch bereitgestellt.
6. Die Sichtbarkeit und Reihenfolge von Angeboten kann sich nach objektiven Parametern richten, etwa Relevanz, Verfügbarkeit, Entfernung, Bewertungen oder Profil-Vollständigkeit. Entgeltliche Hervorhebungen („Anzeige" oder „Gesponsert") sind gesonderte Werbeplatzierungen, werden als solche eindeutig gekennzeichnet und berühren nicht die zivilrechtliche Stellung von Giveoo. Die Einzelheiten zu Ranking und Werbung ergeben sich aus § 12.
7. Giveoo erfüllt regulatorische Transparenz- und Moderationspflichten für Vermittlungs- und Hostingdienste nach geltendem EU- und Luxemburger Recht. Hierzu gehören ein Verfahren zur Meldung rechtswidriger Inhalte, die zügige Prüfung eingehender Hinweise sowie abgestufte Maßnahmen bis hin zur Sperrung von Inhalten oder Konten. Bei Verstößen gegen Gesetz, Rechte Dritter, diese AGB oder Richtlinien ist Giveoo berechtigt, angemessene und notwendige Maßnahmen zu ergreifen.
8. Die Plattform stellt Kommunikationsfunktionen bereit (z. B. Nachrichten, Benachrichtigungen, Erinnerungen). Erklärungen, die rechtsgeschäftliche Wirkung im Verhältnis zwischen Kunde und Dienstleister entfalten sollen (wie etwa Widerrufe, Gewährleistungsanzeigen oder Kulanzabsprachen), sind gegenüber dem jeweiligen Vertragspartner abzugeben; Giveoo kann Mitteilungen technisch weiterleiten, wird dadurch jedoch nicht zum Vertreter oder Empfänger rechtsverbindlicher Erklärungen.
1. Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für sämtliche Nutzungen der Plattform „Luxtermin" sowie für alle hierüber erbrachten Funktionen einschließlich Registrierung, Buchung, Kommunikations- und Verwaltungsfunktionen. Ergänzend gelten die jeweils veröffentlichten Richtlinien und Anlagen, insbesondere die Service-Level-Anlage, die Moderations- bzw. Notice-and-Action-Richtlinie, die Datenschutzhinweise samt Cookie-Richtlinie und -- sofern Giveoo für einen Dienstleister als Auftragsverarbeiter tätig wird -- der Auftragsverarbeitungsvertrag.
2. Im Fall von Widersprüchen gilt folgende Rangfolge: individuell vereinbarte Vertragsdokumente zwischen Giveoo und dem jeweiligen Nutzer einschließlich Bestellschein oder Leistungsbeschreibung gehen vor, danach der Auftragsverarbeitungsvertrag, danach die Service-Level-Anlage, anschließend diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen und zuletzt die übrigen Richtlinien und Hinweise im Help-Center.
3. Giveoo ist berechtigt, diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen sowie die ergänzenden Richtlinien anzupassen, sofern hierfür ein sachlicher Grund besteht, etwa rechtliche oder behördliche Anforderungen, Sicherheits- oder Funktionsanpassungen, die Einführung neuer Funktionen oder die Beseitigung von Regelungslücken. Änderungen werden in Textform angekündigt und im Konto-Dashboard sowie auf der Website veröffentlicht.
4. Gegenüber Dienstleistern werden Änderungen in der Regel mindestens fünfzehn Tage vor ihrem geplanten Inkrafttreten mitgeteilt. Gegenüber Verbrauchern erfolgt die Mitteilung in der Regel mindestens vier Wochen vor dem Inkrafttreten. Dringende Änderungen aus zwingenden Rechts-, Sicherheits- oder Missbrauchsgründen können sofort wirksam werden; in diesen Fällen informiert Giveoo unverzüglich über Inhalt und Gründe.
5. Dienstleister können den Änderungen vor dem Wirksamwerden widersprechen und sind in diesem Fall berechtigt, den Vertrag bis zum Änderungszeitpunkt außerordentlich und kostenfrei zu beenden. Bis zur Beendigung bleibt die bisherige Fassung maßgeblich. Verbraucher können ihr Konto vor dem Änderungszeitpunkt schließen; die fortgesetzte Nutzung der Plattform nach Wirksamwerden gilt als Zustimmung zur geänderten Fassung, soweit nicht eine ausdrückliche Einwilligung gesetzlich erforderlich ist.
6. Änderungen wirken nicht rückwirkend auf bereits zwischen Kunden und Dienstleistern abgeschlossene Dienstleistungsverträge. Für solche Buchungen gelten die bei Vertragsschluss angezeigten Bedingungen des jeweiligen Dienstleisters, sofern nicht zwingendes Recht etwas anderes anordnet.
1. Voraussetzungen. Die Registrierung ist nur volljährigen und geschäftsfähigen Personen gestattet. Dienstleister bestätigen, in Ausübung ihrer unternehmerischen Tätigkeit zu handeln und zur Vertretung ihres Unternehmens berechtigt zu sein.
2. Kontoeinrichtung. Bei der Registrierung sind vollständige und zutreffende Angaben zu machen. Giveoo kann Kontaktdaten durch geeignete Verfahren verifizieren. Zur Erhöhung der Sicherheit kann Zwei-Faktor-Authentifizierung verpflichtend sein. Jede Person führt grundsätzlich ein eigenes Konto, sofern nicht ausdrücklich Teamkonten gemäß Absatz 4 genutzt werden.
3. Verifizierung von Dienstleistern. Dienstleister stellen die für die Identitäts- und Unternehmensprüfung erforderlichen Informationen bereit. Hierzu zählen insbesondere Firmenbezeichnung, Rechtsform, Sitzadresse, Registernummer, steuerliche Identifikationsangaben, wirtschaftlich Berechtigte sowie Nachweise berufsrechtlicher Zulassungen und der Auszahlungsdaten. Die Prüfung kann auch durch einen eingebundenen Zahlungsdienstleister erfolgen. Giveoo darf zur Risikominimierung zusätzliche Unterlagen anfordern und gesetzlich erforderliche Sanktions- und Compliance-Prüfungen durchführen. Werden verlangte Nachweise nicht oder nicht rechtzeitig erbracht, kann Giveoo die Nutzung bis zur Klärung einschränken oder ablehnen.
4. Teamkonten und Rollen. Dienstleister können Mitarbeitenden Zugriff mit rollen- und berechtigungsbasierten Rechten einräumen. Der Hauptaccount verwaltet Zugriffsrechte, überwacht deren Nutzung und haftet für Handlungen des Teams im Rahmen der zugewiesenen Rechte. Zugänge ehemaliger Mitarbeitender sind unverzüglich zu entziehen.
5. Sicherheit der Zugangsdaten. Zugangsdaten sind vertraulich zu behandeln und vor dem Zugriff Dritter zu schützen. Bei Verdacht auf Missbrauch oder Verlust von Anmeldedaten ist Giveoo unverzüglich zu informieren. Giveoo kann aus Sicherheitsgründen Anmeldungen zurücksetzen, Sitzungen beenden oder eine erneute Verifizierung verlangen.
6. Kontonutzung. Konten sind nicht übertragbar. Die Weitergabe von Zugangsdaten an Dritte ist untersagt, ausgenommen eingerichtete Teamzugänge nach Absatz 4. Nutzer sind für sämtliche Kontobewegungen verantwortlich, soweit sie diese zu vertreten haben.
7. Aktualisierungspflichten. Sämtliche registrierten Angaben, insbesondere Kontakt-, Unternehmens- und Auszahlungsdaten, sind laufend aktuell zu halten. Wesentliche Änderungen wie Rechtsformwechsel, Anschriftenwechsel oder Änderungen der wirtschaftlich Berechtigten sind unverzüglich mitzuteilen. Giveoo kann in angemessenen Abständen eine Re-Verifizierung verlangen.
8. Unzulässige Registrierung und Umgehung. Die Registrierung unter falscher Identität, die Nutzung mehrerer Identitäten ohne sachlichen Grund, der Einsatz automatisierter Registrierungsverfahren sowie die Umgehung von Sperren oder Verifizierungsanforderungen sind untersagt.
9. Einschränkung und Ablehnung. Bei unplausiblen, unvollständigen oder nachweislich falschen Angaben, bei begründeten Betrugs-, Missbrauchs- oder Geldwäscherisiken oder bei Verstößen gegen diese AGB ist Giveoo berechtigt, Registrierungen abzulehnen, Konten vorläufig zu sperren oder die Nutzung einzelner Funktionen einzuschränken. Soweit rechtlich zulässig, informiert Giveoo über Gründe und verfügbare Rechtsbehelfe.
10. Kontoschließung durch den Nutzer. Nutzer können ihr Konto jederzeit über die vorgesehenen Funktionen schließen. Für bereits veranlasste Buchungen gelten die Bedingungen des jeweiligen Dienstleisters. Die weitere Verarbeitung und Aufbewahrung personenbezogener Daten richtet sich nach den Datenschutzhinweisen. Die vertraglichen Beendigungsregeln im Sinne von § 16 bleiben unberührt.
1. Die Plattform stellt Funktionen für Profile und Teamzugänge, Kalenderverwaltung, Terminbuchung und -bestätigung, Nachrichten und Benachrichtigungen, Bewertungen, sowie Auswertungen und Datenexporte bereit. Diese Beschreibung dient der Orientierung und begründet keine Beschaffenheitsgarantie.
2. Giveoo entwickelt die Plattform fortlaufend weiter. Funktionen können geändert, erweitert, ersetzt oder eingestellt werden. Wesentliche Änderungen kündigen wir nach § 4 an. Dringende Anpassungen aus Sicherheits-, Rechts- oder Missbrauchsgründen dürfen sofort erfolgen; hierüber informieren wir unverzüglich.
3. Vorab- und Beta-Funktionen werden im vorhandenen Zustand und ohne SLA-Zusagen bereitgestellt. Sie können Fehler enthalten, kurzfristig geändert oder deaktiviert werden. Nutzer sollten Beta-Funktionen nicht für produktionskritische Vorgänge einsetzen und sind für angemessene Datensicherungen verantwortlich.
4. Die Plattform kann Drittservices einbinden, insbesondere für Karten-, E-Mail-, SMS-, Chat-, CDN-/Medien- oder Analysefunktionen. Für diese gelten die Bedingungen der jeweiligen Anbieter. Leistungsstörungen, Limits oder Änderungen bei Drittservices liegen nicht im Verantwortungsbereich von Giveoo und sind nach § 7 von SLA-Gutschriften ausgenommen sowie nach § 15 haftungsrechtlich begrenzt.
5. Soweit Schnittstellen, Exporte oder APIs bereitgestellt werden, gelten nutzer- oder kontobezogene Zugangs- und Sicherheitspflichten, Rate-Limits und Fair-Use-Vorgaben. Schlüssel sind vertraulich zu behandeln. Missbrauch, Sicherheitsrisiken oder die Überschreitung von Limits können zu vorübergehenden Sperren oder zur Einschränkung des Zugangs führen.
6. Die Nutzung setzt geeignete Endgeräte, aktuelle Browser- und Betriebssystemversionen sowie eine stabile Internetverbindung voraus. Einrichtung, Pflege und Sicherheit der Nutzerumgebung liegen in der Verantwortung des jeweiligen Nutzers.
7. Test-, Demo- oder Sandboxbereiche sind ausschließlich für nicht produktive Daten bestimmt. Inhalte in solchen Umgebungen können regelmäßig gelöscht werden.
8. Hinweise, Hilfeseiten und Spezifikationen im Help-Center konkretisieren einzelne Funktionen, technische Anforderungen und nutzungsbezogene Grenzen. Bei Abweichungen gehen die Regelungen dieser AGB vor.
1. Zielverfügbarkeit. Giveoo betreibt die Plattform mit der Sorgfalt eines ordentlichen Anbieters und strebt für die Kernfunktionen Login, Kalender, Buchung und Checkout eine Verfügbarkeit von 99,9 Prozent im Jahresmittel an. Es handelt sich um ein Leistungsziel und nicht um eine Beschaffenheitsgarantie. Beta-Funktionen sind von diesem Ziel ausgenommen.
2. Messung und Bezugsgröße. Die Verfügbarkeit wird durch externes Monitoring in regelmäßigen Intervallen ermittelt. Als Ausfall gilt die vollständige Nichtverfügbarkeit der genannten Kernfunktionen über einen repräsentativen Zeitraum, der durch Prüfungen aus mindestens zwei Netzstandorten bestätigt wird. Geplante Wartungen und Ausschlusstatbestände nach diesem Paragraphen zählen nicht als Ausfall.
3. Wartung. Giveoo führt zur Sicherung von Stabilität und Sicherheit regelmäßig Wartungsarbeiten durch. Geplante Wartungen werden vorab angekündigt und finden vorzugsweise außerhalb üblicher Geschäftszeiten statt. Die Summe geplanter Wartungsfenster beträgt in der Regel bis zu vier Stunden pro Monat. Notfallwartungen zur Gefahrenabwehr dürfen kurzfristig erfolgen; die Information erfolgt unverzüglich.
4. Ausschlüsse. Von der Verfügbarkeitsmessung ausgenommen sind insbesondere höhere Gewalt im Sinne von § 18, Störungen bei Drittanbietern wie Hosting, Zahlungsdienst, SMS- oder E-Mail-Zustellung, Karten- und Geodienste, Leistungsgrenzen von Schnittstellen, Störungen der Nutzerumgebung wie Internetzugang, Firewall- oder Gerätekonfiguration, Browser- und Betriebssysteminkompatibilitäten, Denial-of-Service-Angriffe sowie Sperren oder Limits aufgrund von Sicherheitsprüfungen, Missbrauchs- oder Betrugsverdacht.
5. Servicegutschriften. Unterschreitet die tatsächlich erreichte Verfügbarkeit in einem Kalendermonat die Zielwerte, haben zahlende Business-Nutzer Anspruch auf eine Gutschrift auf das nächste Monatsentgelt wie folgt: bei 99,0 bis unter 99,9 Prozent 5 Prozent, bei 98,0 bis unter 99,0 Prozent 10 Prozent, bei unter 98,0 Prozent 25 Prozent. Gutschriften sind nicht auszahlbar, nicht übertragbar und stellen den ausschließlichen und einzigen Rechtsbehelf für Verfügbarkeitsabweichungen dar. Für kostenfreie Tarife sowie Beta-Funktionen bestehen keine Ansprüche.
6. Verfahren zur Geltendmachung. Die Gutschrift ist innerhalb von 30 Tagen nach Monatsende per Support-Ticket zu beantragen und mit den wesentlichen Angaben zum Ausfall zu belegen. Giveoo prüft den Antrag nach billigem Ermessen und informiert über das Ergebnis. Der Nutzer muss sich nicht im Zahlungsverzug befinden.
7. Sicherheitsmaßnahmen. Temporäre Zugriffsbeschränkungen, Ratenbegrenzungen oder Sperren zum Schutz der Plattform, der Nutzer oder der Daten gelten nicht als Ausfall, soweit sie verhältnismäßig sind und einem legitimen Sicherheitszweck dienen.
8. Änderungen des SLA. Giveoo kann Schwellenwerte, Messmethoden und Verfahren dieser SLA mit Vorankündigung nach § 4 anpassen. Anpassungen aus Sicherheits- oder Compliance-Gründen dürfen sofort wirksam werden; die Information erfolgt unverzüglich.
9. Informationskanäle. Bei größeren Störungen oder Wartungen informiert Giveoo über geeignete Kanäle wie In-App-Hinweise, E-Mail oder eine Statusseite, soweit verfügbar.
1. Giveoo unterhält angemessene technische und organisatorische Maßnahmen im Sinne von Artikel 32 DSGVO, um ein dem Risiko angemessenes Schutzniveau für Vertraulichkeit, Integrität, Verfügbarkeit und Belastbarkeit der Plattform zu gewährleisten. Hierzu zählen insbesondere rollenbasierte Zugriffssteuerung mit mehrstufiger Authentifizierung, Protokollierung sicherheitsrelevanter Ereignisse, geregeltes Schwachstellen-Management, Schutz der Netz- und Applikationsschichten sowie datenschutzfreundliche Voreinstellungen. Die konkreten Maßnahmen werden laufend an den Stand der Technik, die Bedrohungslage und gesetzliche Anforderungen angepasst.
2. Zur Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebs betreibt Giveoo ein Notfall- und Wiederherstellungskonzept mit regelmäßigen Datensicherungen. Als unverbindliche Zielwerte gelten ein Recovery Point Objective von in der Regel höchstens 24 Stunden und ein Recovery Time Objective von in der Regel höchstens 12 Stunden für Kernfunktionen. Diese Zielwerte stellen keine Beschaffenheits- oder Verfügbarkeitsgarantie dar.
3. Sicherheits- und Betriebszwischenfälle werden nach einem definierten Verfahren bewertet, priorisiert und behoben. Soweit erforderlich und rechtlich zulässig, informiert Giveoo betroffene Nutzer in angemessenem Umfang über wesentliche Beeinträchtigungen, Schutzmaßnahmen und etwaige Mitwirkungserfordernisse.
4. Nutzer sind verpflichtet, ihre Zugangsdaten streng vertraulich zu behandeln, verfügbare Sicherheitsfunktionen wie Mehrfaktor-Authentifizierung zu nutzen, nur aktuelle und unterstützte Geräte/Browser einzusetzen und vermutete Sicherheitsvorfälle, Fehlfunktionen oder unbefugte Nutzungen unverzüglich an Giveoo zu melden. Sicherheits-, Last- und Penetrationstests der Plattform dürfen nur mit vorheriger ausdrücklicher Zustimmung von Giveoo durchgeführt werden.
5. Giveoo ist berechtigt, zum Schutz der Plattform, der Nutzer und der Daten temporäre Zugriffsbeschränkungen, Ratenbegrenzungen oder Sperren vorzunehmen, insbesondere bei konkretem Verdacht auf Missbrauch, Betrug, Sicherheitsverletzungen oder erhebliche Systemrisiken. Solche Maßnahmen gelten nicht als Ausfall im Sinne von § 7.
6. Protokoll- und Sicherungsdaten werden ausschließlich zweckgebunden für Betrieb, Sicherheit, Fehleranalyse und Nachweisführung genutzt. Speicherfristen und weitere Einzelheiten ergeben sich aus der Datenschutzerklärung.
7. Soweit Nutzer gesetzliche oder vertragliche Aufbewahrungs-, Export- oder Dokumentationspflichten treffen, verbleibt deren Erfüllung in der Verantwortung der jeweiligen Nutzer. Die Plattform stellt hierfür angemessene Exportfunktionen bereit, ohne die Einhaltung individueller Pflichten zu garantieren.
1. Richtigkeit und Aktualität. Der Dienstleister hält sämtliche Profilangaben stets vollständig, richtig und aktuell, insbesondere Firma, Anschrift, RCS-/Steuer-IDs, Kontaktwege, Preis- und Leistungsbeschreibungen, Dauer und Ort der Leistung, Stornierungs- und No-Show-Regeln sowie etwaige Eignungsvoraussetzungen für Kunden.
2. Zulassungen, Berufsrecht und Versicherung. Der Dienstleister verfügt über alle gesetzlich erforderlichen Zulassungen, Qualifikationen und Versicherungen (zum Beispiel Betriebs- oder Berufshaftpflicht) und hält diese während der Nutzung der Plattform aufrecht. Nachweise werden auf Anforderung unverzüglich vorgelegt.
3. Verbotene Bereiche und Gesundheitsdaten. Der Dienstleister bietet keine medizinischen, paramedizinischen oder heilkundlichen Leistungen über die Plattform an und fordert, speichert oder verarbeitet keine Gesundheitsdaten von Kunden. Entsprechende Eingaben in Freitextfeldern sind zu unterlassen und gegebenenfalls unverzüglich zu löschen.
4. Termindisziplin und Kalenderpflege. Der Dienstleister hält seinen Kalender fortlaufend aktuell, beantwortet Buchungsanfragen zügig und stellt sicher, dass bestätigte Termine ordnungsgemäß erbracht werden. Eigene No-Show- und Stornoregeln werden im Profil klar, transparent und vor Vertragsschluss dargestellt.
5. Transparenz gegenüber Verbrauchern. Der Dienstleister erfüllt alle Informationspflichten gegenüber Verbrauchern, einschließlich klarer Hinweise zu Storno, No-Show, Erstattungen, Zusatzkosten und -- soweit gesetzlich anwendbar -- Verbraucherrechten. Rechtstexte und Pflichtangaben sind leicht zugänglich im Profil zu hinterlegen.
6. Zahlungen und Abrechnungen. Endkundenzahlungen erfolgen über den jeweils genutzten Zahlungsdienst des Dienstleisters. Der Dienstleister erstellt und verantwortet die Rechnungsstellung gegenüber seinen Kunden und die steuerliche Behandlung. Optional bereitgestelltes Self-Billing kann genutzt werden; der Dienstleister prüft und akzeptiert die Belege eigenverantwortlich.
7. Kartenhinterlegung, Vorautorisierung und Anzahlungen. Sofern der Dienstleister Kartenhinterlegung, Vorautorisierung oder Anzahlungen nutzt, informiert er vorab klar und verständlich über Betrag oder Betragsrahmen, Auslösebedingungen und Zeitfenster. Einzüge bei No-Show oder später Stornierung erfolgen nur, wenn der Kunde zuvor zugestimmt hat und die Entgelte angemessen sind.
8. Erstattungen und Streitfälle. Erstattungen wegen Storno, Umbuchung oder etwaigen Verbraucherrechten werden ausschließlich vom Dienstleister nach seinen Bedingungen und geltendem Recht abgewickelt. Der Dienstleister kooperiert bei Chargebacks und nutzt die vorgesehenen Dispute-Prozesse des Zahlungsdienstes.
9. Kommunikation und Kundenservice. Die Kommunikation mit Kunden ist sachlich, korrekt und fristgerecht. Irreführende Aussagen, Druckmittel oder das Umgehen der Plattformfunktionen und -gebühren sind untersagt. Benachrichtigungen über die Plattform (zum Beispiel Termin-Erinnerungen) werden zuverlässig bedient.
10. Bewertungen und Inhalte. Der Dienstleister manipuliert Bewertungen nicht, veranlasst keine Scheinbewertungen und bietet keine Gegenleistungen für Bewertungen an. Für eingestellte Texte, Bilder, Logos und sonstige Inhalte hält er alle erforderlichen Rechte und achtet Drittrechte. Inhalte sind rechtmäßig und entsprechen der Nutzungsrichtlinie sowie der Moderations-/Notice-and-Action-Richtlinie.
11. Compliance mit Richtlinien. Der Dienstleister beachtet diese AGB, die Datenschutzerklärung, die Acceptable-Use-Policy, die Moderations-/Notice-and-Action-Regeln sowie etwaige API- und Integrationsvorgaben einschließlich Rate-Limits und Sicherheitsanforderungen.
12. Kontosicherheit. Der Dienstleister schützt seine Zugangsdaten, nutzt Mehrfaktor-Authentifizierung, verwaltet Team- und Rollenrechte nach dem Need-to-know-Prinzip und meldet Sicherheitsvorfälle unverzüglich. Für Handlungen unter seinen Zugängen haftet der Hauptaccount.
13. Werbliche Hervorhebungen. Bezahlte Promotions/Boosts werden durch Giveoo deutlich als Anzeige gekennzeichnet. Der Dienstleister macht keine eigenen Maßnahmen, die eine organische Platzierung verfälschen, und hält sich an die Ranking-Transparenzregeln.
14. Datenexport und Mitwirkung. Der Dienstleister nutzt bereitgestellte Exportfunktionen ordnungsgemäß und unterstützt Giveoo bei der Klärung von Missbrauchsfällen, Rechtsanfragen und Sicherheitsvorfällen, soweit gesetzlich zulässig.
15. Freistellung. Der Dienstleister stellt Giveoo frei von Ansprüchen Dritter, die auf rechtswidrige Inhalte, Leistungspflichtverletzungen, Kennzeichen-/Urheberrechtsverletzungen, Pflichtverletzungen gegenüber Verbrauchern oder Verstöße gegen diese AGB zurückgehen, soweit der Dienstleister diese zu vertreten hat.
1. Wahrheitsgemäße Angaben. Der Kunde macht bei Registrierung, Buchung und Kommunikation vollständige und richtige Angaben, hält diese laufend aktuell und nutzt die Plattform nur im eigenen Namen oder mit Vollmacht für Dritte.
2. Keine Gesundheitsdaten. Der Kunde gibt keine Gesundheitsdaten ein und bucht keine medizinischen, paramedizinischen oder heilkundlichen Leistungen über die Plattform. Etwaige sensible Angaben in Freitextfeldern sind zu unterlassen.
3. Profil- und Buchungsinformationen prüfen. Vor Abgabe einer Buchung prüft der Kunde die Leistungsbeschreibung, Dauer und Ort, Preis, Stornierungs- und No-Show-Regeln sowie etwaige Zusatzkosten des Dienstleisters und bestätigt, dass er diese verstanden und akzeptiert hat.
4. Termintreue und Mitwirkung. Der Kunde erscheint pünktlich zum Termin, stellt die erforderlichen Mitwirkungen sicher und informiert den Dienstleister unverzüglich, wenn sich Umstände ergeben, die die Durchführung der Leistung beeinträchtigen können.
5. Stornierung und No-Show. Der Kunde beachtet die im Profil des Dienstleisters ausgewiesenen Stornofristen und No-Show-Entgelte. Soweit nichts Abweichendes beim Dienstleister geregelt ist, ist eine kostenfreie Stornierung bis 24 Stunden vor dem Termin möglich; danach kann eine angemessene Ausfallgebühr anfallen.
6. Kartenhinterlegung, Vorautorisierung und Anzahlungen. Nutzt der Dienstleister Kartenhinterlegung, Vorautorisierung oder Anzahlungen, erteilt der Kunde im Checkout die erforderlichen Zustimmungen und erkennt an, dass Einzüge nur gemäß den vorab klar dargestellten Bedingungen erfolgen dürfen.
7. Zahlungsfähigkeit und Zahlungsarten. Der Kunde stellt die Zahlungsfähigkeit sicher, nutzt legitime Zahlungsarten und duldet keinen Missbrauch seiner Zahlungsmittel. Chargebacks dürfen nicht missbräuchlich eingesetzt werden.
8. Kommunikation und Verhalten. Der Kunde kommuniziert sachlich und respektvoll, unterlässt Spam, Belästigung sowie jede Form rechtswidriger Inhalte, und beachtet die Moderations- und Nutzungsregeln der Plattform.
9. Bewertungen. Bewertungen sind wahrheitsgemäß, sachlich und frei von Gegenleistungen. Manipulationen, Falschbewertungen und das Verletzen von Rechten Dritter sind untersagt.
10. Plattformtreue und Gebührenumgehung. Der Kunde umgeht die Plattformfunktionen und etwaige Gebührenmechanismen nicht und nutzt bereitgestellte Prozesse für Buchungen, Umbuchungen und Stornierungen.
11. Kontosicherheit. Der Kunde schützt seine Zugangsdaten, nutzt nach Möglichkeit Mehrfaktor-Authentifizierung, trägt Verantwortung für alle Aktivitäten über sein Konto und meldet Sicherheitsvorfälle unverzüglich.
12. Geräte- und Softwarepflege. Der Kunde nutzt aktualisierte Geräte und Software, um Sicherheit und Funktionsfähigkeit der Plattform nicht zu beeinträchtigen.
13. Nachrichten und Erinnerungen. Der Kunde willigt in transaktionale Mitteilungen wie Terminbestätigungen und Erinnerungen per E-Mail oder SMS ein; Marketing erhält der Kunde nur bei gesonderter Einwilligung und kann diese jederzeit widerrufen.
14. Nutzung für Minderjährige. Buchungen für Minderjährige erfolgen ausschließlich durch Sorgeberechtigte oder mit deren nachweisbarer Zustimmung; etwaige Altersvorgaben des Dienstleisters sind zu beachten.
15. Rechte Dritter und Inhalte. Vom Kunden bereitgestellte Texte, Bilder oder sonstige Inhalte dürfen keine Rechte Dritter verletzen; der Kunde räumt Giveoo die zur Anzeige auf der Plattform erforderlichen einfachen Nutzungsrechte ein.
16. Meldung von Problemen. Beanstandungen zu Leistung, Storno, Erstattung oder Qualität sind zuerst mit dem Dienstleister zu klären. Die Plattform kann Kommunikations- und Weiterleitungsfunktionen bereitstellen, ist jedoch nicht Vertragspartei des Dienstleistungsvertrags.
17. Einhaltung von Recht und Richtlinien. Der Kunde beachtet gesetzliche Vorgaben, diese AGB, die Datenschutzerklärung sowie die Moderations-/Notice-and-Action-Regeln und unterlässt jede missbräuchliche Nutzung der Plattform.
1. Ablauf der Buchung und Korrektur von Eingaben. Vor Abgabe der Buchung sieht der Kunde eine übersichtliche Zusammenfassung mit Dienstleister, Leistung, Datum und Uhrzeit, Dauer, Ort, Preis sowie Storno und No Show Regeln. Der Kunde kann alle Angaben bis zum Klick auf die Schaltfläche "zahlungspflichtig buchen" oder eine gleichwertige Bestätigung jederzeit überprüfen und korrigieren.
2. Vertragsschluss zwischen Kunde und Dienstleister. Mit dem Klick auf die Schaltfläche gibt der Kunde ein verbindliches Angebot an den Dienstleister ab. Der Eingang wird automatisiert bestätigt. Der Dienstleistungsvertrag kommt erst mit der Annahme durch den Dienstleister zustande. Die Annahme erfolgt entweder automatisch nach den Einstellungen des Dienstleisters oder manuell durch dessen Bestätigung. Giveoo ist nicht Vertragspartei dieses Dienstleistungsvertrages.
3. Bereitstellung der Vertragsinformationen. Nach Annahme stellt die Plattform die maßgeblichen Buchungsdaten und die Bedingungen des Dienstleisters im Nutzerkonto bereit und versendet eine Bestätigungsnachricht an die hinterlegte Kontaktadresse. Vertragssprache ist Deutsch oder Französisch, je nach Auswahl im Buchungsprozess.
4. Rolle der Plattform. Giveoo übermittelt Buchungen und Mitteilungen technisch neutral, stellt Kalender und Benachrichtigungen bereit und kann Kommunikationsfunktionen zur Klärung von Terminen anbieten. Leistungspflichten, Qualität, Preise, Storno, Erstattungen und Rechnungen liegen allein beim Dienstleister.
5. Stornierung durch Kunden und Gebühren. Soweit der Dienstleister in seinem Profil nichts Abweichendes vorgibt, ist eine kostenfreie Stornierung bis vierundzwanzig Stunden vor dem Termin möglich. Erfolgt die Stornierung nach Ablauf der vom Dienstleister angegebenen Frist, kann der Dienstleister eine angemessene Ausfallgebühr bis zur Höhe des vereinbarten Preises verlangen, sofern diese Regelung vorab klar dargestellt wurde und der Kunde ihr im Buchungsablauf zugestimmt hat.
6. No Show. Erscheint der Kunde nicht zum Termin und liegt keine rechtzeitige Stornierung vor, darf der Dienstleister eine angemessene No Show Gebühr gemäß seinen im Profil ausgewiesenen Bedingungen berechnen. Etwaige Einzüge setzen voraus, dass diese vorab transparent dargestellt wurden und der Kunde im Checkout zugestimmt hat.
7. Stornierung durch den Dienstleister. Sagt der Dienstleister ab, informiert er den Kunden unverzüglich und bietet nach Möglichkeit einen Ersatztermin an. Bereits geleistete Anzahlungen oder eingezogene Beträge erstattet der Dienstleister nach seinen Bedingungen und nach geltendem Recht. Giveoo verwaltet keine Endkundengelder und nimmt keine Erstattungen im eigenen Namen vor.
8. Kartenhinterlegung, Vorautorisierung und Anzahlungen. Dienstleister können je nach Konfiguration eine Kartenhinterlegung mit Token, eine Vorautorisierung eines Betrags oder Anzahlungen verlangen. Die jeweiligen Beträge, Fristen und Auslösebedingungen werden im Checkout klar angezeigt. Ein Einzug bei verspäteter Stornierung oder No Show erfolgt nur im Rahmen der zuvor akzeptierten Bedingungen. Die Freigabe vorautorisierter Beträge unterliegt den Prozessen des Zahlungsdienstleisters und der Bank des Kunden.
9. Umbuchung. Eine Umbuchung gilt grundsätzlich als neue Buchung und unterliegt den dann beim Dienstleister ausgewiesenen Konditionen. Bereits hinterlegte Karten, Vorautorisierungen oder Anzahlungen werden nach den Regeln des Dienstleisters angepasst, übertragen oder freigegeben.
10. Zahlungsabwicklung und Zahlungsdienstleister. Online Zahlungen werden über Stripe oder einen gleichwertigen Zahlungsdienstleister abgewickelt. Kartendaten werden tokenisiert und nicht bei Giveoo gespeichert. Transaktionsentgelte erhebt der jeweilige Zahlungsdienstleister. Dienstleister können daneben eigene Bezahlwege nutzen. Giveoo ist nicht Merchant of Record und vereinnahmt keine Endkundengelder aus Buchungen oder Gutscheinen.
11. Verbraucherrechte und Widerruf. Gesetzliche Verbraucherrechte bestehen ausschließlich im Verhältnis Kunde und Dienstleister. Bei termingebundenen Freizeitdienstleistungen kann das Widerrufsrecht gesetzlich ausgeschlossen sein. Der Dienstleister informiert hierüber in seinem Profil und stellt erforderliche Hinweise zur Verfügung. Widerrufe und Erstattungen erklärt beziehungsweise leistet der Kunde oder der Dienstleister direkt miteinander. Giveoo stellt keine Widerrufsformulare bereit, leitet aber auf Wunsch Erklärungen über die Plattform weiter.
12. Nachrichten und Benachrichtigungen. Der Kunde erhält transaktionale Mitteilungen wie Bestätigungen, Erinnerungen oder Statusänderungen per E Mail oder SMS. Marketing Mitteilungen erfolgen nur bei getrennter Einwilligung und können jederzeit widerrufen werden.
13. Zeitangaben und Nachweise. Für Fristen und Zeitpunkte ist, sofern nicht anders angegeben, die mitteleuropäische Zeit maßgeblich. Die Plattform speichert systemseitige Protokolle über Buchungs und Stornoereignisse, die als Nachweis herangezogen werden können.
1. B2B-Entgelte gegenüber Giveoo. Entgelte für Plattformabonnements sowie für optionale Zusatzleistungen wie SMS-Pakete werden zwischen dem Dienstleister und Giveoo abgerechnet. Konkrete Preise und Leistungsumfänge werden im Konto, im Bestellablauf oder in gesonderten Angebotsunterlagen ausgewiesen. Preise werden nicht in diesen AGB veröffentlicht und können nach Maßgabe von § 4 angepasst werden.
2. Endkundenzahlungen außerhalb von Giveoo. Zahlungen aus Buchungen oder Gutscheinkäufen von Endkunden fließen nicht über Konten von Giveoo. Soweit eine Online-Zahlung angeboten wird, erfolgt sie über einen Zahlungsdienstleister (zum Beispiel Stripe oder ein funktional gleichwertiger Anbieter) direkt zugunsten des Dienstleisters oder nach dessen Konfiguration. Dienstleister können daneben eigene Bezahlwege einsetzen; die Auswahl und Einhaltung der rechtlichen Vorgaben liegt in deren Verantwortung.
3. Rolle des Zahlungsdienstleisters. Kartendaten werden durch den Zahlungsdienstleister tokenisiert und nicht auf Systemen von Giveoo gespeichert. Transaktionsentgelte, Wechselkursaufschläge oder bankseitige Gebühren werden vom jeweiligen Zahlungsdienstleister oder Emittenten erhoben; Giveoo erhebt oder vereinnahmt diese nicht.
4. Auszahlungen an Dienstleister. Auszahlungen aus online vereinnahmten Kundenzahlungen erfolgen nach den Zeitplänen und Bedingungen des jeweiligen Zahlungsdienstleisters und stehen unter dem Vorbehalt von Rückbelastungen, Betrugs- und Compliance-Prüfungen. Giveoo hat hierauf keinen unmittelbaren Einfluss.
5. Rechnungsstellung an Endkunden. Grundsätzlich stellt der Dienstleister den Endkunden die Rechnung für seine Leistungen aus und verantwortet die zutreffende steuerliche Behandlung. Sofern der Dienstleister die Self-Billing-Funktion nutzt, gelten die hierfür separat vereinbarten Bedingungen; der Dienstleister bleibt inhaltlich verantwortlich und prüft jede automatisch erstellte Abrechnung.
6. Erstattungen und Gutschriften. Erstattungen gegenüber Endkunden (zum Beispiel nach Stornierung oder No Show gemäß § 10) werden ausschließlich vom Dienstleister nach dessen Regeln und geltendem Recht veranlasst. Giveoo kann hierfür technische Workflows bereitstellen, wird jedoch nicht Schuldner der Erstattung und nimmt keine Zahlungen im eigenen Namen entgegen.
7. Gutscheine. Gutscheine werden vom jeweiligen Dienstleister herausgegeben und sind ausschließlich bei diesem einlösbar. Eine Barauszahlung, Übertragbarkeit oder der Erwerb anderer Gutscheine ist nur zulässig, wenn der Dienstleister dies ausdrücklich vorsieht. Bei Verlust, Diebstahl oder Missbrauch trägt der Inhaber das Risiko; der Dienstleister kann bei Betrugsverdacht die Einlösung verweigern. Die steuerliche Einordnung (zum Beispiel Einzweck-/Mehrzweck-Gutschein) obliegt dem Dienstleister.
8. Rückbelastungen und Zahlungsstreitigkeiten. Chargebacks und ähnliche Zahlungsstreitigkeiten werden zwischen Kunde, Dienstleister und dem Zahlungsdienstleister abgewickelt. Giveoo ist nicht Merchant of Record und nicht verpflichtet, in diese Verfahren einzutreten; die Plattform unterstützt durch technische Protokolle und Weiterleitung von Informationen, soweit verfügbar.
9. Sicherheit der Zahlungen. Zahlungen werden über sichere Schnittstellen des Zahlungsdienstleisters abgewickelt. Giveoo speichert keine Roh-Kartendaten und erhält lediglich tokenisierte Referenzen, soweit dies für Buchungs- und Abwicklungsfunktionen erforderlich ist.
10. Fälligkeit und Verzug bei B2B-Entgelten. Entgelte für Abonnements und Zusatzleistungen sind mit Rechnungsstellung fällig. Bei Zahlungsverzug ist Giveoo berechtigt, nach vorheriger Ankündigung den Zugang zu entgeltpflichtigen Funktionen vorübergehend zu sperren, Mahnkosten in angemessenem Umfang zu berechnen und Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe geltend zu machen. Gesetzliche Rechte zur Kündigung aus wichtigem Grund bleiben unberührt.
11. Steuern und Abgaben. Sämtliche Preise verstehen sich zuzüglich etwaiger gesetzlicher Umsatzsteuer, soweit anwendbar. Dienstleister sind für die korrekte steuerliche Behandlung ihrer Umsätze, Abrechnungen und Erklärungen selbst verantwortlich.
12. Preis- und Konditionsänderungen. Anpassungen von Abopreisen oder Konditionen für Zusatzleistungen gegenüber Dienstleistern erfolgen nach den Ankündigungsfristen und Regeln in § 4. Änderungen bei Zahlungsdienstleistern (zum Beispiel Gebührenmodelle oder Auszahlungszyklen) richten sich nach deren Bedingungen; Giveoo informiert, sobald solche Änderungen erkennbar Auswirkungen auf die Nutzung der Plattform haben.
1. Kundenbewertungen und Erfahrungsberichte. Nutzer können nach einer tatsächlich stattgefundenen Buchung Bewertungen abgeben. Zur Sicherung der Authentizität dürfen wir Bewertungen an eine Buchungs-ID koppeln und sichtbare Inhalte nach Maßgabe unserer Moderationsrichtlinie prüfen. Wir sind nicht verpflichtet, jede Bewertung zu veröffentlichen; unzulässige Inhalte (z. B. Beleidigungen, Hate Speech, off-topic Werbung, personenbezogene Daten Dritter) werden abgelehnt, gekürzt oder entfernt.
2. Recht auf Stellungnahme und Meldung. Dienstleister können sachlich auf Bewertungen antworten und eine Überprüfung beantragen, wenn sie Tatsachenfehler, Rechtsverstöße oder Interessenkonflikte vermuten. Wir prüfen gemeldete Inhalte innerhalb angemessener Frist und teilen die Entscheidung samt Begründung mit. Ein Anspruch auf Entfernung rechtmäßiger, wenngleich negativer Bewertungen besteht nicht.
3. Verbot der Bewertungsmanipulation. Untersagt sind unter anderem Selbstbewertungen, gekaufte oder incentivierte Bewertungen, koordinierte Bewertungsaktionen, das Unterdrücken negativer Bewertungen sowie das Androhen von Vorteilen/Nachteilen, um Bewertungsinhalte zu beeinflussen. Verstöße können zu Kennzeichnungen, Herabstufungen im Ranking, Sperrungen oder Kündigungen nach § 16 führen.
4. Organisches Ranking -- Hauptparameter. Die Reihenfolge von Such- und Listenansichten ergibt sich im Kern aus Relevanzsignalen wie Verfügbarkeit zum gewünschten Zeitpunkt, Entfernung/Einzugsgebiet, Profilvollständigkeit, Reaktionszeit und Zuverlässigkeit, aggregierten Kundenbewertungen, Preis-/Leistungsangaben und Nutzereinstellungen (z. B. Filter). Die Gewichtung kann sich ändern, um Qualität, Fairness und Missbrauchsresistenz zu verbessern. Vom Nutzer gewählte Sortierungen (z. B. „Preis", „Bewertung", „Entfernung") übersteuern die Standardsortierung.
5. Personalisierung und Erklärbarkeit. Soweit verfügbar, können Ergebnisse auf Basis Ihrer expliziten Präferenzen, Suchhistorie auf der Plattform oder Standortnähe personalisiert werden. Wir zeigen -- soweit praktikabel -- kurze Hinweise wie „Warum angezeigt?" an (z. B. „frei am gewünschten Datum" oder „nahe gelegen"). Details zu Parametern und Einflussmöglichkeiten erläutern wir im Help-Center.
6. Bezahlte Hervorhebungen. Dienstleister können optionale Sichtbarkeits-Hervorhebungen buchen. Diese Plätze sind klar als „Anzeige" oder „Gesponsert" gekennzeichnet und werden getrennt von der organischen Sortierung ausgespielt. Bezahlte Hervorhebungen beeinflussen keine Bewertungsdurchschnitte und ändern nicht die Qualitäts- oder Vertrauenssignale des organischen Rankings.
7. Transparenz und Änderungen. Wir informieren im Help-Center über die maßgeblichen Ranking-Parameter, typische Einflussfaktoren und nutzerseitige Steuerungsmöglichkeiten. Zur Vermeidung von Missbrauch veröffentlichen wir keine exakten Gewichtungen oder vollständigen Signal-Listen. Algorithmische Anpassungen, die die Nutzererfahrung verbessern oder Missbrauch verhindern, können ohne Vorankündigung erfolgen; wesentliche Änderungen werden erläutert.
8. Nutzungsrechte an Inhalten. Mit dem Veröffentlichen von Bewertungen, Fotos oder Antworten räumen Sie uns eine einfache, weltweite, unentgeltliche Lizenz ein, diese Inhalte für Betrieb, Darstellung, Vervielfältigung, Übersetzung, technische Anpassung und Bewerbung der Plattform zu nutzen. Sie gewährleisten, über die hierfür erforderlichen Rechte zu verfügen.
9. Schutz sensibler Informationen. Bewertungen dürfen keine sensiblen Daten enthalten (insbesondere Gesundheitsdaten, Zahlungsdaten, Anschriften). Wir sind berechtigt, solche Angaben zu schwärzen oder Beiträge abzulehnen. Medizinische oder heilkundliche Leistungen sind auf der Plattform ohnehin unzulässig (vgl. § 3 und § 13).
10. Meldewege und Rechtsbehelfe. Illegale Inhalte oder Regelverstöße können über die in der Moderations- und Notice-and-Action-Richtlinie beschriebenen Kanäle gemeldet werden. Das interne Beschwerdeverfahren und etwaige weitere Rechtsbehelfe ergeben sich aus § 20 sowie der genannten Richtlinie.
1. Dienstleister behalten sämtliche Rechte an ihren Inhalten wie Texte, Fotos, Logos, Preislisten, Leistungsbeschreibungen und sonstige Materialien. Zur Bereitstellung und Bewerbung der Plattform räumen Dienstleister Giveoo hieran eine einfache, weltweite, übertragbare und unterlizenzierbare sowie unentgeltliche Nutzungsrechte ein. Die Nutzungsrechte umfassen das Hosten, Speichern, Vervielfältigen, öffentliche Zugänglichmachen, Anzeigen, Senden, Verarbeiten und technisch erforderliche Anpassen einschließlich Zuschnitt, Skalierung, Formatkonvertierung und Übersetzung, soweit dies für Betrieb, Darstellung, Such- und Empfehlungsfunktionen, Qualitätssicherung, Support, Sicherheitsprüfungen und die interne Dokumentation erforderlich ist.
2. Für eigene Kanäle von Giveoo wie die Plattform, Status- und Hilfeseiten, Newsletter an registrierte Nutzer, In-App-Hinweise und Social-Media-Auftritte räumen Dienstleister zusätzlich ein einfaches, unentgeltliches Nutzungsrecht zur redaktionellen Ankündigung, Darstellung und Bewerbung des eigenen Profils ein. Ein berechtigter Widerruf dieser Marketingnutzung ist jederzeit mit Wirkung für die Zukunft möglich. Bereits erstellte oder angekündigte Materialien dürfen bis zum Ablauf angemessener Vorlaufzeiten weiterverwendet werden.
3. Dienstleister sichern zu, über alle erforderlichen Rechte an den eingestellten Inhalten zu verfügen. Hierzu gehören insbesondere Urheber-, Marken- und Designrechte, Lizenzrechte an verwendeten Vorlagen, Schriftarten und Musik, sowie erforderliche Einwilligungen erkennbar abgebildeter Personen einschliesslich etwaiger Minderjährigen und deren Sorgeberechtigten. Inhalte dürfen keine Rechte Dritter verletzen und müssen den Vorgaben aus § 13 entsprechen.
4. Dienstleister stellen Giveoo von Ansprüchen Dritter frei, die aus einer rechts- oder pflichtwidrigen Nutzung der eingestellten Inhalte resultieren, soweit der Dienstleister dies zu vertreten hat. Hierzu gehört auch die angemessene Erstattung notwendiger Rechtsverteidigungskosten. § 8 Ziffer 15 bleibt unberührt.
5. Giveoo ist berechtigt, Inhalte aus rechtlichen, sicherheitsbezogenen oder qualitativen Gründen ganz oder teilweise zu entfernen, zu sperren oder in der Sichtbarkeit einzuschränken, insbesondere wenn konkrete Anhaltspunkte für Rechtsverstösse oder Verstösse gegen diese AGB bestehen oder wenn berechtigte Hinweise von Rechteinhabern eingehen. Das Verfahren richtet sich nach der Moderations- und Notice-and-Action-Richtlinie.
6. Die in diesem Paragraphen eingeräumten Nutzungsrechte bestehen für die Dauer der Nutzung der Plattform und enden grundsätzlich mit der vollständigen Löschung des betreffenden Inhalts oder des Kontos. Unberührt bleiben technisch bedingte Zwischenspeicherungen, Sicherungskopien und gesetzliche Aufbewahrungen für einen angemessenen Übergangszeitraum. Nach Ablauf der Aufbewahrungsfristen werden Inhalte gelöscht oder anonymisiert.
7. Marken, Logos, Designs und sonstige Kennzeichenrechte von Giveoo dürfen nur mit vorheriger schriftlicher Zustimmung verwendet werden. Zulässige Referenznennungen müssen wahrheitsgemäss sein und dürfen nicht den Eindruck einer Partnerschaft oder Sponsoringbeziehung erwecken, sofern eine solche nicht ausdrücklich besteht.
1. Business-Nutzer haben Zugriff auf die von ihnen bereitgestellten oder im Rahmen der Nutzung erzeugten Daten (z. B. Profil- und Leistungsdaten, Buchungsdaten, Kundenstammdaten, Bewertungsübersichten, Abrechnungsjournale) über die im Konto bereitgestellten Anzeige- und Exportfunktionen, soweit rechtlich zulässig und erforderlich.
2. Der Zugriff auf personenbezogene Kundendaten erfolgt ausschließlich, soweit dies zur Abwicklung der jeweiligen Buchung/Leistung erforderlich ist und im Einklang mit der Datenschutzerklärung.
3. Aggregierte, abgeleitete oder sicherheitsrelevante Daten (z. B. Betrugs-/Risikobewertungen, Systemmetriken, interne Ranking-Signale) gelten als Geschäftsgeheimnisse und werden nicht offengelegt, soweit keine gesetzliche Verpflichtung besteht.
4. Nähere Informationen zum Datenzugriff und zu verfügbaren Exporten stellen wir im Help-Center bereit.
1. Zweck und Geltung. Dieser Abschnitt definiert, welche Inhalte und Angebote auf der Plattform unzulässig sind und wie wir Verstöße handhaben. Er gilt für alle Nutzer, sowohl für Dienstleister als auch für Kunden.
2. Grundsatz der Rechtmäßigkeit. Es dürfen ausschließlich Inhalte veröffentlicht und Leistungen angeboten werden, die nach europäischem und luxemburgischem Recht zulässig sind. Jede Nutzung der Plattform zu rechtswidrigen Zwecken ist untersagt.
3. Unzulässige Inhalte und Angebote. Verboten sind insbesondere Inhalte oder Leistungen, die:
4. Branchenbezogene Verbote. Auf der Plattform unzulässig sind medizinische, paramedizinische und heilkundliche Leistungen, einschließlich Diagnostik, Therapie, Physiotherapie, Psychotherapie, Telemedizin und Impfleistungen. Ebenfalls untersagt ist die Erhebung, Verarbeitung oder Veröffentlichung von Gesundheitsdaten sowie anderer besonders sensibler Daten über die Plattform.
5. Wahrheit, Klarheit und Fairness. Dienstleister dürfen nur Leistungen anbieten, für die sie rechtlich befugt und fachlich qualifiziert sind. Leistungsbeschreibungen, Preise, Storno- und No-Show-Regeln sowie Verfügbarkeiten sind korrekt und aktuell zu halten. Irreführende Angaben, Lockangebote ohne Leistungsbereitschaft oder das Verschweigen wesentlicher Bedingungen sind nicht gestattet.
6. Missbrauchs- und Umgehungsverbote. Untersagt sind das Umgehen von Plattformfunktionen oder Entgelten, die Manipulation von Bewertungen oder Rankings, der Einsatz von Bots, Scraping oder automatisierten Abfragen ohne unsere vorherige Zustimmung, das Anlegen oder Nutzen von Schein-, Mehrfach- oder geteilten Konten zur Umgehung von Regeln, das Reverse Engineering, das Ausnutzen von Sicherheitslücken sowie jede Form von Spam, Massen- oder Kettennachrichten. Sicherheits- und Lasttests dürfen nur mit unserer ausdrücklichen Erlaubnis erfolgen.
7. Schutz sensibler Informationen. Es dürfen keine sensiblen Daten in Profilen, Buchungen, Nachrichten oder Bewertungen veröffentlicht werden, insbesondere keine Gesundheitsdaten, Zahlungsdaten, Ausweisdaten, Privatadressen Dritter oder sonstige vertrauliche Informationen. Wir sind berechtigt, entsprechende Inhalte zu schwärzen, zu entfernen oder zu sperren.
8. Moderation und Maßnahmen. Wir dürfen Inhalte ohne vorherige Ankündigung entfernen, deren Sichtbarkeit einschränken, Angebote de-listen, geografisch beschränken, Konten ganz oder teilweise sperren oder kündigen, wenn konkrete Anhaltspunkte für Verstöße vorliegen oder ein Risiko für Nutzer, betroffene Dritte oder die Plattform besteht. Bei offensichtlichen Rechtsverstößen können Maßnahmen sofort ergriffen werden.
9. Meldewege und Prüfung. Nutzer können mutmaßlich rechtswidrige oder regelwidrige Inhalte über die auf der Plattform bereitgestellten Meldewege anzeigen. Wir bestätigen den Eingang der Meldung, prüfen diese innerhalb angemessener Frist und treffen eine Entscheidung, die wir -- soweit zulässig -- begründen. Die Frist kann je nach Schweregrad verkürzt oder verlängert werden.
10. Wiederholungsverstöße und Eskalation. Bei wiederholten oder besonders schwerwiegenden Verstößen können Maßnahmen stufenweise verschärft werden, bis hin zur dauerhaften Kontokündigung. Wir dürfen Beweise sichern und -- wo rechtlich geboten -- die zuständigen Behörden informieren.
11. Einspruch und Beschwerde. Betroffene können gegen Moderationsentscheidungen Einspruch einlegen. Das interne Beschwerdeverfahren sowie etwaige weitere Rechtsbehelfe ergeben sich aus § 20 und der gesonderten Moderations- und Notice-and-Action-Richtlinie. Ein Anspruch auf Veröffentlichung bestimmter Inhalte besteht nicht.
12. Keine allgemeine Überwachungspflicht. Wir prüfen Inhalte risikobasiert und anlassbezogen. Eine generelle Vorab-Kontrolle sämtlicher Inhalte findet nicht statt. Gesetzliche Verpflichtungen zur Entfernung oder Sperrung rechtswidriger Inhalte bleiben unberührt.
13. Änderungen zur Missbrauchsabwehr. Zur Sicherung von Qualität, Fairness und Sicherheit können wir diese AUP und technische Schutzmaßnahmen anpassen. Wesentliche Änderungen werden transparent gemacht; die weitere Nutzung der Plattform setzt die Einhaltung der jeweils geltenden Regeln voraus.
1. Geltung der Datenschutzerklärung. Für sämtliche Verarbeitungen personenbezogener Daten gilt unsere Datenschutzerklärung unter /privacy sowie die Cookie Richtlinie unter /cookie-policy. Beide Dokumente sind Bestandteil dieser AGB und erläutern Zwecke, Rechtsgrundlagen, Empfänger, Speicherdauern, Ihre Rechte und unsere technischen und organisatorischen Maßnahmen.
2. Rollenverteilung. Giveoo ist für den Betrieb der Plattform Verantwortlicher. Soweit wir im Auftrag eines Dienstleisters Daten verarbeiten, etwa für Terminbenachrichtigungen oder Datenimporte, handeln wir als Auftragsverarbeiter auf Basis eines Auftragsverarbeitungsvertrags. Dienstleister sind für ihre Kundenbeziehungen eigene Verantwortliche, insbesondere für Leistungserbringung, Rechnungsstellung, Stornierungen und etwaige Erstattungen.
3. Keine Gesundheitsdaten und keine medizinischen Leistungen. Über die Plattform dürfen keine Gesundheitsdaten eingegeben, angefordert, gespeichert oder verarbeitet werden. Medizinische, paramedizinische oder heilkundliche Leistungen sind untersagt. Wir können entsprechende Eingaben schwärzen, löschen oder sperren und Angebote entfernen, die diesen Vorgaben widersprechen.
4. Cookies und Einwilligungen. Nicht essentielle Cookies und vergleichbare Technologien werden erst nach Ihrer Einwilligung gesetzt. Einstellungen können Sie jederzeit über den auf der Plattform bereitgestellten Consent Dialog anpassen. Details zu Kategorien, Laufzeiten und Anbietern finden Sie in der Cookie Richtlinie.
5. Ihre Rechte und Kontakt. Sie haben die Rechte auf Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung, Datenübertragbarkeit, Widerspruch sowie den Widerruf erteilter Einwilligungen. Anfragen können per E Mail an info@luxtermin.lu oder postalisch an die im Impressum genannte Anschrift gerichtet werden. Zur Verifizierung Ihrer Identität können wir angemessene zusätzliche Informationen anfordern. Derzeit ist kein Datenschutzbeauftragter benannt, da nach aktueller Bewertung keine gesetzliche Benennungspflicht besteht. Wir überprüfen dies fortlaufend und werden im Bedarfsfall unverzüglich einen Datenschutzbeauftragten bestellen und die Hinweise aktualisieren.
6. Datenübermittlungen und Hosting. Wir verarbeiten vorrangig im Europäischen Wirtschaftsraum. Soweit ausnahmsweise eine Übermittlung in Drittländer erforderlich ist, erfolgt sie nur unter Einhaltung der gesetzlichen Anforderungen. Näheres regelt die Datenschutzerklärung.
7. Vorrang bei Datenschutzfragen. Bei Widersprüchen zwischen diesen AGB und der Datenschutzerklärung gehen für datenschutzrechtliche Themen die Regelungen der Datenschutzerklärung vor.
1. Grundsätze. Giveoo haftet unbeschränkt für Schäden, die auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen, sowie bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit. Unberührt bleiben zwingende gesetzliche Haftungstatbestände.
2. Einfache Fahrlässigkeit. Bei lediglich einfach fahrlässigen Pflichtverletzungen haftet Giveoo nur für die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten. Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung dieses Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung die Parteien regelmäßig vertrauen dürfen. In diesen Fällen ist die Haftung auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt.
3. Ausschlüsse. Soweit gesetzlich zulässig, haftet Giveoo nicht für mittelbare Schäden und Folgeschäden. Hierzu zählen insbesondere entgangener Gewinn, ausgebliebene Einsparungen, Produktions- oder Nutzungsausfälle, Reputationsschäden sowie Datenverluste, die außerhalb der im Betrieb vorgesehenen Wiederherstellungsziele liegen. Ansprüche nach zwingendem Recht bleiben unberührt.
4. Vermittlerrolle. Giveoo stellt ausschließlich die technische Plattform zur Verfügung. Giveoo ist nicht Vertragspartei des Dienstleistungsvertrags zwischen Kunde und Dienstleister und haftet daher nicht für Art, Umfang, Qualität, Preis, Verfügbarkeit, Terminverschiebungen, Stornierungen, Erstattungen oder sonstige Pflichtverletzungen aus diesem Verhältnis. Ansprüche aus der Erbringung der gebuchten Leistungen sind unmittelbar gegenüber dem jeweiligen Dienstleister geltend zu machen.
5. Dritte und Infrastruktur. Für Leistungen und Systeme eigenständig verantwortlicher Dritter, etwa Zahlungsdienste, Telekommunikations- und Internetanbieter, Hosting- und E-Mail-Dienste, Karten- und SMS-Dienste oder Endgeräte- und Browserhersteller, haftet Giveoo nicht. Gleiches gilt für Beeinträchtigungen, die durch höhere Gewalt, behördliche Anordnungen oder anderweitige außerhalb der Einflusssphäre von Giveoo liegende Umstände verursacht werden.
6. Mitwirkung und Kontoschutz. Nutzer sind für die Vertraulichkeit ihrer Zugangsdaten verantwortlich und haben zumutbare Schutzmaßnahmen zu ergreifen. Eine Haftung von Giveoo für Schäden aus der unbefugten Nutzung von Konten durch Dritte besteht nur, wenn Giveoo ein Verschulden trifft.
7. Vorrang zwingenden Rechts. Die vorstehenden Regelungen gelten nicht, soweit Giveoo nach zwingenden gesetzlichen Vorschriften weitergehend haftet. In diesem Umfang bleiben gesetzliche Rechte der Nutzer unberührt.
1. Laufzeit der Verträge. Unsere Vertragsbeziehungen laufen auf unbestimmte Zeit, sofern im Bestellprozess oder im Konto nicht ausdrücklich eine feste Laufzeit vereinbart ist. Abonnements verlängern sich jeweils um den gewählten Abrechnungszeitraum, solange sie nicht wirksam gekündigt werden.
2. Ordentliche Kündigung durch Dienstleister und Verbraucher. Dienstleister können ihr Abonnement jederzeit mit Wirkung zum Ende des laufenden Abrechnungszeitraums kündigen. Die Kündigung erfolgt über das Konto oder in Textform per E-Mail. Verbraucher mit einem Nutzerkonto können ihr Konto mit einer Frist von vier Wochen kündigen; bereits vermittelte oder angenommene Leistungen bleiben hiervon unberührt und sind direkt mit dem jeweiligen Dienstleister abzuwickeln.
3. Ordentliche Kündigung durch Giveoo. Giveoo kann gegenüber Dienstleistern mit einer Frist von dreißig Tagen und gegenüber Verbrauchern mit einer Frist von vier Wochen kündigen. Eine längere vertraglich vereinbarte Frist bleibt vorrangig. Kündigungsgründe müssen hierfür nicht angegeben werden; wesentliche Änderungen nach § 4 bleiben unberührt.
4. Außerordentliche Kündigung und Sperrung. Giveoo ist berechtigt, Konten vorläufig zu sperren oder Verträge außerordentlich fristlos zu kündigen, wenn ein wichtiger Grund vorliegt. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor bei erheblichen oder wiederholten Verstößen gegen diese AGB, bei Rechtsverstößen, bei Gefährdungen der IT-Sicherheit, bei betrügerischen oder missbräuchlichen Handlungen, bei Umgehung von Plattformfunktionen oder Gebühren, bei Nichtzahlung fälliger Entgelte trotz Mahnung sowie bei behördlichen Anordnungen. Soweit zumutbar, informiert Giveoo vorab und gibt die maßgeblichen Gründe an; in Eilfällen kann die Sperre ohne Vorankündigung erfolgen, die Information erfolgt dann unverzüglich nachträglich.
5. Transparenz und Rechtsbehelfe für Business-Nutzer. Bei Suspendierung, Einschränkung der Sichtbarkeit oder Beendigung gegenüber Dienstleistern teilt Giveoo die wesentlichen Gründe mit und bietet eine interne Beschwerdemöglichkeit an. Die Regelungen zur Beschwerde und Mediation nach der Platform-to-Business-Verordnung bleiben gewahrt und sind in den entsprechenden Hilfeseiten beschrieben.
6. Datenexport vor und nach Vertragsende. Vor Beendigung des Kontos stellt Giveoo zumutbare Exportfunktionen bereit, zum Beispiel für Kalenderdaten, Kundenstammdaten und Rechnungsjournale, soweit rechtlich zulässig. Nach Wirksamwerden der Beendigung bleibt der Zugriff auf diese Exportfunktionen für einen angemessenen Zeitraum möglich, in der Regel für vierzehn Tage, sofern keine Sperrgründe entgegenstehen. Gesetzliche Aufbewahrungs- und Löschfristen richten sich nach der Datenschutzerklärung.
7. Folgen der Beendigung. Mit Wirksamwerden der Kündigung oder Sperrung endet das Nutzungsrecht an der Plattform. Laufende Inserate, Hervorhebungen und Buchungsfunktionen werden deaktiviert. Offene Zahlungsverpflichtungen bleiben bestehen. Lizenzen und eingeräumte Nutzungsrechte an Marken oder Materialien enden, mit Ausnahme der Rechte, die zur Abwicklung bereits angebahnter Vorgänge oder zur gesetzlich vorgeschriebenen Archivierung erforderlich sind.
8. Wiederherstellung des Zugangs. Bei einer Sperre aus behebbarem Grund kann Giveoo den Zugang wiederherstellen, sobald der Grund entfallen ist und etwaige Nachweise vorliegen. Ein Anspruch auf Wiedereinräumung besteht nicht.
9. Fortgeltende Regelungen. Bestimmungen, die ihrer Natur nach über das Vertragsende hinaus wirken, gelten fort. Hierzu zählen insbesondere Haftungsregelungen, Geheimhaltung, Rechte an Inhalten und Daten, Gerichtsstand und anwendbares Recht sowie Abrechnungs- und Aufbewahrungspflichten.
1. Laufzeit der Verträge. Unsere Vertragsbeziehungen laufen auf unbestimmte Zeit, sofern im Bestellprozess oder im Konto nicht ausdrücklich eine feste Laufzeit vereinbart ist. Abonnements verlängern sich jeweils um den gewählten Abrechnungszeitraum, solange sie nicht wirksam gekündigt werden.
2. Ordentliche Kündigung durch Dienstleister und Verbraucher. Dienstleister können ihr Abonnement jederzeit mit Wirkung zum Ende des laufenden Abrechnungszeitraums kündigen. Die Kündigung erfolgt über das Konto oder in Textform per E-Mail. Verbraucher mit einem Nutzerkonto können ihr Konto mit einer Frist von vier Wochen kündigen; bereits vermittelte oder angenommene Leistungen bleiben hiervon unberührt und sind direkt mit dem jeweiligen Dienstleister abzuwickeln.
3. Ordentliche Kündigung durch Giveoo. Giveoo kann gegenüber Dienstleistern mit einer Frist von dreißig Tagen und gegenüber Verbrauchern mit einer Frist von vier Wochen kündigen. Eine längere vertraglich vereinbarte Frist bleibt vorrangig. Kündigungsgründe müssen hierfür nicht angegeben werden; wesentliche Änderungen nach § 4 bleiben unberührt.
4. Außerordentliche Kündigung und Sperrung. Giveoo ist berechtigt, Konten vorläufig zu sperren oder Verträge außerordentlich fristlos zu kündigen, wenn ein wichtiger Grund vorliegt. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor bei erheblichen oder wiederholten Verstößen gegen diese AGB, bei Rechtsverstößen, bei Gefährdungen der IT-Sicherheit, bei betrügerischen oder missbräuchlichen Handlungen, bei Umgehung von Plattformfunktionen oder Gebühren, bei Nichtzahlung fälliger Entgelte trotz Mahnung sowie bei behördlichen Anordnungen. Soweit zumutbar, informiert Giveoo vorab und gibt die maßgeblichen Gründe an; in Eilfällen kann die Sperre ohne Vorankündigung erfolgen, die Information erfolgt dann unverzüglich nachträglich.
5. Transparenz und Rechtsbehelfe für Business-Nutzer. Bei Suspendierung, Einschränkung der Sichtbarkeit oder Beendigung gegenüber Dienstleistern teilt Giveoo die wesentlichen Gründe mit und bietet eine interne Beschwerdemöglichkeit an. Die Regelungen zur Beschwerde und Mediation nach der Platform-to-Business-Verordnung bleiben gewahrt und sind in den entsprechenden Hilfeseiten beschrieben.
6. Datenexport vor und nach Vertragsende. Vor Beendigung des Kontos stellt Giveoo zumutbare Exportfunktionen bereit, zum Beispiel für Kalenderdaten, Kundenstammdaten und Rechnungsjournale, soweit rechtlich zulässig. Nach Wirksamwerden der Beendigung bleibt der Zugriff auf diese Exportfunktionen für einen angemessenen Zeitraum möglich, in der Regel für vierzehn Tage, sofern keine Sperrgründe entgegenstehen. Gesetzliche Aufbewahrungs- und Löschfristen richten sich nach der Datenschutzerklärung.
7. Folgen der Beendigung. Mit Wirksamwerden der Kündigung oder Sperrung endet das Nutzungsrecht an der Plattform. Laufende Inserate, Hervorhebungen und Buchungsfunktionen werden deaktiviert. Offene Zahlungsverpflichtungen bleiben bestehen. Lizenzen und eingeräumte Nutzungsrechte an Marken oder Materialien enden, mit Ausnahme der Rechte, die zur Abwicklung bereits angebahnter Vorgänge oder zur gesetzlich vorgeschriebenen Archivierung erforderlich sind.
8. Wiederherstellung des Zugangs. Bei einer Sperre aus behebbarem Grund kann Giveoo den Zugang wiederherstellen, sobald der Grund entfallen ist und etwaige Nachweise vorliegen. Ein Anspruch auf Wiedereinräumung besteht nicht.
9. Fortgeltende Regelungen. Bestimmungen, die ihrer Natur nach über das Vertragsende hinaus wirken, gelten fort. Hierzu zählen insbesondere Haftungsregelungen, Geheimhaltung, Rechte an Inhalten und Daten, Gerichtsstand und anwendbares Recht sowie Abrechnungs- und Aufbewahrungspflichten.
1. Anwendbares Recht. Es gilt das Recht des Großherzogtums Luxemburg; das UN-Kaufrecht (CISG) findet keine Anwendung.
2. Gerichtsstand. Für Streitigkeiten mit Unternehmern ist ausschließlicher Gerichtsstand Luxemburg-Stadt. Verbraucher können Klage vor den Gerichten ihres Wohnsitzes erheben; zwingende Verbraucherschutzvorschriften bleiben unberührt.
3. Außergerichtliche Streitbeilegung (ADR). Die frühere EU-ODR-Plattform ist eingestellt; ein unionsweiter Online-Beschwerdeweg besteht nicht mehr. Verbraucher können sich stattdessen an die nationale Schlichtungsstelle wenden:
Service national du Médiateur de la consommation (SNMC)
6, rue du Palais de Justice
L-1841 Luxembourg
E-Mail: info@mediateurconsommation.lu
Tel.: +352 46 13 11
Die Teilnahme an einem Verbraucherschlichtungsverfahren ist für Giveoo freiwillig; wir nehmen grundsätzlich nicht teil, sofern keine gesetzliche Pflicht besteht. Gesetzliche Rechte der Verbraucher bleiben unberührt.
4. Hinweis auf gesetzliche Änderungen. Sollten künftige Vorschriften eine verpflichtende Teilnahme an einer Schlichtung oder besondere Informationswege vorsehen, werden wir diese Vorgaben umsetzen und die AGB entsprechend anpassen.
5. Vertragssprache. Maßgebliche Vertragssprache ist Deutsch. Etwaige Übersetzungen (z. B. Französisch) dienen lediglich der Information.
1. Begriff. Höhere Gewalt sind Ereignisse außerhalb der zumutbaren Kontrolle einer Partei, die bei objektiver Betrachtung auch bei Anwendung gebotener Sorgfalt nicht verhindert werden können. Hierzu zählen insbesondere Naturereignisse, Krieg, Terror, Unruhen, Streik oder Aussperrung, Epidemien und Pandemien, behördliche Anordnungen, Strom-, Internet- oder Telekommunikationsausfälle, großflächige Ausfälle bei wesentlichen Drittanbietern wie Hosting, CDN, E-Mail, SMS oder Zahlungsdienstleistern, Cyberangriffe einschließlich DDoS, sowie außergewöhnliche Rechts- oder Regulierungsänderungen.
2. Rechtsfolgen. Ist eine Partei durch Höhere Gewalt ganz oder teilweise an der Erfüllung ihrer Pflichten gehindert, ruhen diese Pflichten für die Dauer und im Umfang der Beeinträchtigung. Schadensersatzansprüche wegen Nichterfüllung während dieses Zeitraums sind ausgeschlossen.
3. Mitteilung und Schadensminderung. Die betroffene Partei informiert die andere Partei unverzüglich in angemessenem Rahmen über Eintritt, voraussichtliche Dauer und Auswirkungen der Höheren Gewalt und ergreift zumutbare Maßnahmen, um die Auswirkungen zu begrenzen und die Leistung sobald als möglich wieder aufzunehmen.
4. Besonderheiten für Plattformdienste. Bei Höherer Gewalt, die Verfügbarkeit oder Leistung der Plattform beeinträchtigt, ist Giveoo von der Pflicht zur Erbringung der betroffenen Funktionen befreit. Etwaige Servicegutschriften oder Verfügbarkeitszusagen gelten für die betroffenen Zeiträume nicht. Zahlungspflichten für bereits erbrachte oder fortlaufende B2B-Leistungen bleiben unberührt, es sei denn, das Leistungshindernis dauert außergewöhnlich lange an.
5. Langandauernde Störung. Dauert die Höhere Gewalt länger als 60 aufeinanderfolgende Tage an, ist jede Partei berechtigt, den betroffenen Vertragsteil für die Zukunft außerordentlich zu kündigen. Bereits entstandene Ansprüche bleiben unberührt.
6. Kundenbeziehungen der Dienstleister. Die Abwicklung von Endkundenverträgen liegt in der Verantwortung der Dienstleister. Eine Beeinträchtigung der Plattform durch Höhere Gewalt begründet keine Haftung von Giveoo für Ausfälle, Verzögerungen oder Erstattungen im Verhältnis Dienstleister zu Kunde.
1. Abtretung durch Nutzer. Rechte und Pflichten aus diesem Vertrag dürfen von Nutzern ohne unsere vorherige schriftliche Zustimmung weder ganz noch teilweise abgetreten oder übertragen werden. Konten sind personengebunden und nicht übertragbar.
2. Einsatz von Subunternehmern. Giveoo ist berechtigt, sich zur Leistungserbringung geeigneter Subunternehmer zu bedienen. Giveoo bleibt gegenüber den Nutzern für die ordnungsgemäße Vertragserfüllung verantwortlich. Eine aktuelle Übersicht wesentlicher Subunternehmer stellen wir im Help Center bereit und informieren, soweit gesetzlich erforderlich, vorab über wesentliche Änderungen.
3. Abtretung durch Giveoo. Giveoo darf Rechte und Pflichten aus diesem Vertrag auf verbundene Unternehmen oder im Rahmen einer Umstrukturierung, eines Anteil- oder Asset-Deals sowie eines Zusammenschlusses übertragen, sofern berechtigte Interessen der Nutzer gewahrt bleiben. Nutzer dürfen in diesem Fall den Vertrag außerordentlich mit Wirkung zum Zeitpunkt der Übertragung kündigen, wenn ihnen dadurch ein wesentlicher Nachteil entsteht; das Kündigungsrecht ist binnen 30 Tagen nach Mitteilung auszuüben.
4. Änderung der Kontrolle. Bei einem Kontrollwechsel auf Seiten von Giveoo informiert Giveoo die betroffenen Business-Nutzer in geeigneter Form. Ziffer 3 gilt entsprechend.
5. Kein Vertrag zugunsten Dritter. Rechte Dritter werden durch diese AGB nur begründet, soweit dies ausdrücklich vorgesehen ist.
1. Interne Beschwerdestelle. Business-Nutzer können Beschwerden insbesondere zu folgenden Themen einreichen: (a) Sperrung oder Einschränkung eines Kontos, (b) Entfernung/De-Listing von Inhalten oder Profilen, (c) Kündigung des Vertragsverhältnisses, (d) Ranking-/Sichtbarkeitsfragen, (e) Änderungen von Funktionen/AGB, die sie wesentlich betreffen.
2. Einreichung & Form. Beschwerden können in Textform per E-Mail an info@luxtermin.lu oder über das Support-Ticket im Nutzerkonto eingereicht werden. Bitte geben Sie den betroffenen Account, eine kurze Sachverhaltsdarstellung, Datum(e), relevante Belege/URLs sowie das gewünschte Ergebnis an.
3. Verfahren & Fristen. Wir bestätigen den Eingang zeitnah. Eine begründete Entscheidung erfolgt in der Regel innerhalb von 15 Kalendertagen nach vollständigem Eingang der relevanten Informationen. In komplexen Fällen können wir die Frist einmalig angemessen verlängern und teilen die Gründe mit.
4. Mitwirkung & Belege. Wir können zur Aufklärung zusätzliche Informationen anfordern. Läuft eine angeforderte Mitwirkung nicht fristgerecht ein, kann sich die Bearbeitungsdauer verlängern; bei Ausbleiben der Mitwirkung kann die Beschwerde zurückgewiesen werden.
5. Dringende Maßnahmen. Bei begründetem Verdacht auf Rechtsverstöße, Sicherheitsrisiken, Betrug oder Gefährdung Dritter dürfen wir vorläufige Maßnahmen (z. B. vorübergehende Sperrung/De-Listing) ergreifen. Dies erfolgt nach dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit; Gründe werden mitgeteilt. Eine Beschwerde bleibt möglich.
6. Ergebnis & Abhilfe. Ist die Beschwerde begründet, stellen wir den rechtmäßigen Zustand wieder her (z. B. Aufhebung einer Sperre) oder bieten eine angemessene Abhilfe. Ist sie unbegründet, erläutern wir dies mit einer kurzen Begründung.
7. Mediation (freiwillig). Bleibt ein Streit ungelöst, können die Parteien eine freiwillige Mediation mit einer neutralen Stelle vereinbaren. Eine Liste geeigneter Mediator:innen stellen wir auf Anfrage bereit; die Durchführung kann in Luxemburg oder remote erfolgen. Jede Partei trägt ihre eigenen Kosten; Mediationskosten werden nach Vereinbarung geteilt. Die Teilnahme ist freiwillig und lässt gesetzliche Rechtsbehelfe unberührt.
8. Keine Präjudiz. Die Nutzung der internen Beschwerdestelle oder einer Mediation stellt keinen Verzicht auf gesetzliche Ansprüche oder gerichtliche Rechtsbehelfe dar. Gerichtliche Schritte bleiben jederzeit möglich.
9. Benannte Mediationsstellen (P2B). Im Sinne der Verordnung (EU) 2019/1150 benennen wir folgende unabhängige Mediationsstellen, mit denen wir bereit sind, bei ungelösten Streitigkeiten zusammenzuarbeiten:
Centre de Médiation Civile et Commerciale (CMCC)
Cité Judiciaire -- Bâtiment TL
L-2080 Luxembourg
Tel.: +352 27 85 42-1
E-Mail: info@cmcc.lu
Web: cmcc.lu
Die Teilnahme bleibt freiwillig; jede Partei trägt ihre eigenen Kosten, sofern nichts Abweichendes vereinbart wird.
1. Teilnichtigkeit. Sollte eine Bestimmung dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam, undurchführbar oder nichtig sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Anstelle der unwirksamen Regelung gilt -- soweit rechtlich zulässig -- diejenige wirksame Regelung als vereinbart, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt. Gleiches gilt für etwaige Regelungslücken.
2. Formerfordernis. Änderungen, Ergänzungen oder Nebenabreden zu diesen AGB bedürfen der Textform. Textform ist auch durch E-Mail oder Mitteilung innerhalb des Nutzerkontos (In-App/Portal) gewahrt, sofern gesetzlich keine strengere Form verlangt wird. Individuelle Vereinbarungen zwischen Giveoo und dem jeweiligen Nutzer gehen diesen AGB vor.
3. Keine stillschweigende Rechtsverwirkung. Die Nichtgeltendmachung oder verspätete Geltendmachung von Rechten durch Giveoo stellt keinen Verzicht auf diese Rechte dar. Rechte können jederzeit innerhalb der gesetzlichen Verjährungsfristen ausgeübt werden.
4. Sprache. Vertragssprache ist Deutsch. Etwaige Übersetzungen (z. B. Französisch/Englisch) dienen ausschließlich der Information. Bei Auslegungszweifeln ist die deutsche Fassung maßgeblich.
5. Rangfolge. Soweit in diesen AGB oder in begleitenden Dokumenten (z. B. AVV/DPA, SLA, Moderations-/Notice-and-Action-Richtlinie) abweichende oder speziellere Regelungen bestehen, gilt folgende Reihenfolge: (1) individuelle schriftliche Vereinbarungen, (2) AVV/DPA, (3) SLA, (4) diese AGB, (5) sonstige Richtlinien/Policies. Gesetzlich zwingende Verbraucherrechte bleiben unberührt.
6. Elektronische Kommunikation und Nachweis. Rechtserhebliche Erklärungen dürfen -- soweit gesetzlich zulässig -- elektronisch abgegeben werden. Systemprotokolle, Abrechnungen, Buchungs-/Statusmeldungen und Mitteilungen im Nutzerkonto können als Nachweis dienen, sofern nicht offensichtlich fehlerhaft. Weitergehende gesetzliche Beweisregeln bleiben unberührt.
7. Weitergeltung bei Beendigung. Bestimmungen, die nach ihrem Sinn und Zweck über die Vertragsbeendigung hinaus wirken (insbesondere Haftung, Freistellung, geistiges Eigentum, Zahlungs-/Abrechnungspflichten, Datenschutz-/Vertraulichkeitsregeln, Rechtswahl und Gerichtsstand), gelten fort.
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